Bitte stellen Sie sich kurz vor. Was ist Ihre Funktion im Verlag?
Ich heisse Erik Schreiber und bin der Verlagsleiter von Saphir im Stahl. Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit der Phantastik, schrieb ein paar Romane und veröffentlichte Dutzende von Kurzgeschichten. Weil ich mit einem meiner Verlage nicht zufrieden war, dachte ich mir, das kann ich besser. Und so gründete ich im Mai 2010 den Verlag.
Wie kamen Sie auf den Namen des Verlages?
Ich wollte keinen der “Namens”-Verlage gründen. Diese werden zu sehr auf die Vorlieben des Gründers reduziert und plötzlich findet man sich in einer Ecke wieder wo man sich selbst gar nicht sieht. Ich habe eine Vorliebe für die Farbe blau und den morbiden Charme von Stahl. Und irgendwo in meinem Kopf machte es Klick und der Name war geboren.
Wie viele Mitarbeiter haben Sie?
Mitarbeiter: feste Mitarbeiter sind ein Verlagsleiter, ein Pressesprecher, einer für die kaufmännische Abteilung, einen für die Werbung und einen für die Personalabteilung. Und alle heissen Erik Schreiber.
Bei den freien Mitarbeitern sieht es etwas besser aus. Nach dem Reinfall mit dem Lektor für “Geheimnisvolle Geschichten – Steampunk” habe ich jetzt drei verlässliche Lektoren, zwei Übersetzer und ab und zu ein paar Hilfskräfte.
Welchen Schwerpunkt behandeln Sie?
Der Verlag ist auf drei Säulen aufgebaut. Phantastik, Regional, Historisch.
Was haben Sie in Zukunft geplant? Gibt es Highlights, auf die wir besonders gespannt sein dürfen?
Inzwischen sind erschienen drei Bände mit den sieben Fernsehfolgen der erfolgreichen Fernsehserie von 1966, Raumpatrouille Orion. Buch vier war die Kurzgeschichtensammlung “Geheimnisvolle Geschichten – Steampunk” die, wie auch die Orion-Bücher im Netz sehr gute Kritiken erhielt. Mit sehr guten Kritiken ging es mit Buch Nummer fünf weiter. Jörg Olbrich schrieb “Das Geheimnis der Ronneburg”, ein historischer Krimi. Er spielt im Jahr 1820 auf der hessischen Ronnburg. Eine Hauptfigur ist Luuk de Winter, der in zwei weiteren Romanen auftreten wird, die dieses Jahr erscheinen werden. Buch sechs ist der Dark Fantasy Roman von Andreas Groß und Hans-Peter Schultes. Weitab von den Tolkienschen Völker-Geschichten und irgendwelchen urbanen kuschel-Monstern geht es mit Gewalt, Sex und Grusel zur Sache. In der Phantastik geht es mit dem Science Fiction Roman “Alle Zeit der Welt” von Pia Biundo weiter, erscheint Februar / März. Im Bereich regionales geht es zuerst mit einem Gedichtband “Ein Augenblick für zwei” und einem Kurzgeschichtenband weiter. Auch diese erscheinen noch bis Mitte des Jahres. In der zweiten Hälfte des Jahres wird dann “Geheimnisvolle Geschichten – Piraten, Piraten!” erscheinen. Die Kurzgeschichten dazu treffen gerade ein.
Wie teuer sind die Bücher und wo kann man sie erhalten?
Jedes Buch kostet 15,95 Euro. Mittels einer Mischkalkulation kann ich den Preis für die Hardcoverbücher gleich halten. Die Bücher entsprechen damit dem Durchschnittspreis für ein gebundenes Jugendbuch, selbst das Format passt sich an. Also die besten Vorraussetzungen, für eine gute Vermarktung.
Vielen herzlichen Dank an Erik Schreiber für das spannende Interview und alles Gute für die Zukunft!















1 Kommentar
Elisabeth van Langen sagt:
7. März 2012 von 12:54 (UTC 2 )
Eine sehr schöne Idee für einen Verlagsnamen “Saphir im Stahl”. Die Kombination dieses Edelsteines mit Stahl hat man förmlich vor Augen.